iPhone Vergleich


Das iPhone - das wohl beliebteste Handy der Welt. Fans in aller Welt kampieren stundenlang für das neueste Modell des Smartphones vor den Apple Stores rund um den Globus. Doch wie hat sich das iPhone über all die Jahre eigentlich entwickelt? Wir geben euch einen kurzen Überblick über die Geschichte der Apple Smartphones…


(Bildquelle: http://www.pixabay.com)

2007 war der Beginn von etwas ganz Großem. Steve Jobs - seines Zeichens kreativer Leiter des Konzerns - präsentierte das erste iPhone und zugleich auch das zugehörige Betriebssystem iPhone OS. Die Neuheit: es war ein Mobiltelefon nicht nur für Business-Menschen, die bisher standardmäßig mit einem BlackBerry ausgestattet waren, sondern auch für "Otto-Normalverbraucher". Das Display mit Touchscreen und 3,5 Zoll Größe und einer Auflösung von 480 x 320 Pixel war in seiner Art bis dahin einmalig - und überzeugte sofort. Ein mit 412MHz getakteter Prozessor und 128 MB RAM Arbeitsspeicher versorgten das Mobiltelefon mit Leistung. Heute kaum noch vorstellbar, aber damals waren Video-Aufnahmen noch nicht möglich - aber das iPhone 2G konnte zumindest eine 2-Megapixel-Kamera vorweisen. Internet lief damals nur über WLAN und EDGE.

Nach dem 2G wurde dann 2008 das iPhone 3G vorgestellt. Die Rückseite wurde nun aus Kunststoff und nicht mehr aus Aluminium hergestellt. Mit dem 3G feierte auch der Appstore Premiere und zusätzliche Downloads von Apps waren nun problemlos möglich. Ebenfalls neu war beim 3G das Turbo HSDPA mit maximal 3,6 MBit/s im Downstream. Zudem gab es nun im iPhone auch GPS zur Navigation. Das 2009 veröffentlichte iPhone 3G S besaß dasselbe Design wie das 3G - neu war der 600 MHz Prozessor, also die "Speed-Variante", die namensgebend für das Modell war. Der Arbeitsspeicher wurde auf 256 MB erhöht und die Kamera verfügte nun über 3 Megapixel.
 

Die Konkurrenz zieht nach und überholt Apple


Der Druck auf das Unternehmen stieg immer mehr, Apple besaß mit seinem iPhone kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Andere Hersteller, allen voran Samsung haben die Zeichen der Zeit erkannt und ebenfalls viel Arbeit in die Entwicklung hochwertiger Smartphones investiert. Es mussten also Innovationen geschaffen werden. So kam es, dass das iPhone 4 im Jahre 2010 mit einem neuen Look daherkam. Das Betriebssystem iPhone OS wurde nun nur noch iOS genannt und die Micro-SIM-Karte wurde eingeführt. Mithilfe des Verbindungsstandards HSUPA konnten nun höhere Downloadraten zur Verfügung gestellt werden und das Retina-Display sorgte für noch schärfere Bilder und gleichsam für Begeisterung. Auch die Frontkamera und die Videotelefonie waren nun erstmalig im Gerät integriert. Das iPhone 4 stellte somit den echten "Durchbruch" in der iPhone-Reihe dar. iPhones wurden nun nicht mehr nur von Apple-Fans gekauft. 

Die Veröffentlichung des iPhone 4s stand indes unter keinem guten Stern. Veröffentlicht einen Tag vor Steve Jobs Tod, war es auch sonst ein eher enttäuschender Ableger des Kult-Handys. Technisch hatte sich wenig getan, zudem traten vermehrt Probleme mit der Antenne auf, die durch iOS-Updates und Patches behoben werden musste. Das "s" im Namen stand diesmal nicht für die Geschwindigkeit des Geräts, sondern für die beliebte Stimme von Siri, der integrierten Sprachsteuerung. Diese blieb neben dem erstmaligen Einsatz eines Dual-Core-Prozessors eines der wenigen Highlights dieser Ausgabe.
 

High Five – das iPhone 5


2012 kam dann das sechste Apple-Handy, das iPhone 5, auf den Markt. Das noch einmal dünnere Gehäuse aus Aluminium und Glas war trotz seiner Größe leichter als seine Vorgänger. Erstmalig wurde mit dem iPhone 5 der Verbindungsstandard LTE unterstützt und die Nano-SIM kam zum Einsatz. Der Nachfolger, das iPhone 5s in Space Grey, Silber und Gold wies den ersten 64-Bit-Chip auf und verbesserte die Leistung sowie die Grafik. iOS 7 war bei Auslieferung vorinstalliert. Das Highlight: der Fingersensor im Home-Button. Zeitgleich wurde die "Light-Version" des iPhone 5 - das iPhone 5C – veröffentlich, welches in vielen knalligen Farben und zu einem niedrigeren Preis angeboten wurde.
 

iPhone 6s vs 6


Das iPhone 6 wurde 2014 vorgestellt und war mit seinem 4,7-Zoll-Display um einiges größer als das iPhone 5S mit 4 Zoll. Ein schnellerer Prozessor sorgte bei diesem Modell für höhere Leistung als bei den Vorgängern. Eine 8-Megapixel-Kamera und LTE sogar beim Telefonieren waren die neuen Features. Ein Jahr später kam das 6 S auf den Markt - mit einer 12-Megapixel-Haupt- und einer 5-Megapixel-Frontkamera. Zudem bot das 6s gegenüber dem iPhone 6 die druckempfindliche 3D-Touch-Technologie. Zudem wurde ein A9-Prozessor eingebaut, der die Geschwindigkeit erhöhen sollte. Das iPhone 6 Plus war mit 5,5 Zoll das bisher größte iPhone in der iPhone-Reihe. Full-HD und eine höhere Auflösung waren hier die Highlights. Durch die Größenunterschiede beider Modelle konnte leider nicht die gleiche Handyhülle genutzt werden - dafür verfügte der User über ein unglaublich großes Display, ähnlich den Note-Modellen von Samsung oder dem Xperia Z Ultra von Sony.
 

iPhone 7 und iPhone 7 Plus


Die im September 2016 veröffentlichten "Schluss-Modelle" bringen einige Neuerungen mit sich. Das iPhone 7 haben den Staub-und Wasserschutz durch den Industriestandard IP67 integriert und der Stereo-Lautsprecher verzichtet auf den Klinkenanschluss. Als Smartphone Zubehör sind die bisherigen herkömmlichen Kopfhörer nicht mehr geeignet. Stattdessen läuft dies nun über den Lightning-Anschluss, über den die von Apple veröffentlichten EarPods genutzt werden können. Ausgeliefert werden beide 7er-Geräte mit iOS 10, das sich über die Jahre als zuverlässiges und weitestgehend fehlerfreies Betriebssystem etabliert hat. 

Ob man nun Apple Fan ist oder nicht - das iPhone hat von Beginn an einen Hype ausgelöst und dies nicht unverdient. Apple ist mit seinem ersten Modell sicherlich ein gewisses Risiko eingegangen, welches sich aber rückblickend gelohnt hat. Das iPhone hat sich über die Jahre toll entwickelt und bietet nicht nur eingeschworenen iPhone-Fans eines der besten und beliebtesten Smartphones der Welt.

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