iPhone 7 Kamera

Viel hatte Apple im Vorfeld selbst über seine iPhone 7 Kamera schon gesagt und gelobt. Tatsächlich hat man die Kamera in einigen Bereichen gegenüber dem Vorgängermodell sinnvoll verbessert. Die harten Fakten von Apple direkt lesen sich wie folgt: 12 Megapixel Kamera mit 1.8er Blende, 5facher digitaler Zoom, optische Bildstabilisierung, 4fach-LED True Tone Blitz.


(Bildquelle: ©masterjapko | Pixabay.com)

Apple gibt an, mit der neuen Kamera in den Profifotografenbereich vorzustoßen. Zwar sind die Bilder für eine Handykamera tatsächlich sehr gut, mehr jedoch nicht. Die Verbesserungen betreffen dabei vor allem die Lichtsensibilität des Bildsensors und die Blende, die generell mehr Licht auf den Sensor lässt. Der Vorteil liegt auf der Hand: je mehr Licht auf den Sensor fällt bei gleicher Blendenöffnungsdauer, desto mehr Informationen werden eingefangen. Gleichzeitig werden negative Aspekte wie das Bildrauschen vermindert.

Verbessert wurde auch die Signalverarbeitung. Bilder sollen laut Hersteller bis zu 60 Prozent schneller nachbearbeitet werden. Darunter fällt zum Beispiel die Rauschentfernung oder die Bildkomprimierung. Der neue Bildstabilisator wurde bisher nur im iPhone 6 Plus verbaut, ist nun aber auch beim iPhone 7 integriert. Zudem ermöglicht der 4fach-LED-Blitz eine gleichmäßigere Ausleuchtung, wobei die Lichthärte wohl unverändert bleibt.

Wer Videos aufnehmen will, tut das beim iPhone 7 mit 4K-Auflösung, in Full-HD bei 60p und Zeitlupenaufnahmen immerhin noch in HD-Qualität.